Pressemitteilung: Stagnierende Bildungsleistungen laut PISA-Studie


Die kürzlich von der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung veröffentlichte PISA-Studie für das Jahr 2018 kommt zu dem Schluss, dass nur jede/r vierte SchülerIn in allen 36 OWZE-Mitgliedsländern in der Lage ist, die Bedeutung eines von ihm gelesenen Textes vollständig zu verstehen. Neben 25 Prozent der SchülerInnen, die die Grundidee in Texten mittlerer Länge nicht erkennen können, können nur 10 Prozent aller SchülerInnen komplexe Lektüre wirklich begreifen und zwischen Fakten und Meinungen unterscheiden. Dies lässt sich allerdings nicht notwendigerweise nur auf ineffiziente Lehrmethoden zurückführen, sondern auf fehlende Zeit der Lehrer, um das volle Potenzial der SchülerInnen zu fördern.

Bildung kann die Welt verändern
Bildung kann die Welt verändern

Lehrer unterrichten nicht nur in der Schule, sondern müssen auch die Leistungen der SchülerInnen bewerten. Während 95 Prozent aller SchülerInnen in OWZE-Ländern von zu Hause aus auf das Internet zugreifen können, sind Lehrer oft unsicher, ob Texte wirklich vollständig und selbstständig von den SchülerInnen geschrieben werden. In Zeiten unbegrenzter „freier“ Ressourcen im Internet, die in Aufgaben kopiert und eingefügt werden können, stehen die SchülerInnen oft in Versuchung, es sich einfach zu machen. In Schulen, in denen keine Software zur Erkennung von Plagiaten implementiert wurde, kopieren Lehrer normalerweise verdächtige Phrasen in eine Suchmaschine und hoffen die Quelle im Internet zu finden. Dies nimmt eine Menge Zeit in Anspruch, die dafür verwendet werden könnte, die Arbeit eines Schülers wirklich zu bewerten – und diesen damit gezielt zu fördern. Durch die Automatisierung der Aufgabe, nicht ausgewiesene Zitate oder kopierte Phrasen und Passagen zu finden, lernen die Lehrer das Niveau der Lesefähigkeit der SchülerInnen zu verstehen, um sie zu fördern.

Bei der Auswertung der Aufgaben jeder SchülerIn, die digital an einen Lehrer übermittelt werden, kann die Software von PlagScan auch erkennen, ob der Text überhaupt vom Schüler geschrieben wurde. Angesichts der alarmierenden Zunahme der sogenannten „Essay Mills“ im Internet sowie von Eltern, Geschwistern oder Freunden, die bereit sind, ein Dokument für leistungsschwächere SchülerInnen zu schreiben, wird die automatische Überprüfung der Autorenschaft auch Lehrer bei ihrem Bestreben unterstützen, betrügerische SchülerInnen aufzuspüren.

Unsere vollständige Pressemitteilung zur aktuellen PISA-Studie finden Sie auf unserer Presseseite als herunterladbare PDF-Datei. Sie sind an einem Termin mit unserem Team vor Ort interessiert, möchten einen Interviewtermin ausmachen oder haben Fragen? Dann schicken Sie uns gerne eine Nachricht an presse@plagscan.com. Wir freuen uns auf Sie!


Über Michael Beck

Michael ist ein Veteran, wenn es um Online-Communitys, das Erstellen ansprechender Inhalte und Nutzererfahrung geht. Er kommt aus dem Videospiele- und Entertainmentbereich und hat sich dazu entschlossen, PlagScan bei der Stärkung von akademischer Integrität und der Aufklärung bei Plagiats- und Urheberrechtsthemen zu unterstützen.

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