PlagScans Neustes Feature Überlistet Clevere Schummler


Dass Plagiierende nicht erwischt werden wollen ist selbstverständlich. Doch wie weit gehen manche Leute um Plagiatscanner zu überlisten? Ist es die Zeit und die Mühe wert? Tatsächlich ist es gar nicht zu schwer den Algorithmus einer Plagiatsoftware auszutricksen. Eine schnelle Googlesuche resultiert in vielen Artikeln, die auf einen speziellen Trick hinweisen – die Nutzung von kyrillischen Schriftzeichen. Doch PlagScan hat diesem Trick nun ein Ende gemacht.

 

Was genau bedeutet es soche Schriftzeichen zu verwenden?

In manchen Alphabeten anderer Sprachen gibt es spezielle Buchstaben, die genauso wie die Buchstaben der eigenen Sprache aussehen. Die deutsche Sprache verwendet beispielsweise das Lateinische Alphabet. Wenn diese Buchstaben ausgetauscht werden – z.B. durch kyrillische – sehen diese fürs Auge identisch aus. Der Algorithmus einer Plagiatsoftware wird Wörter mit diesen Buchstaben jedoch als neue Wörter auffassen und dadurch beim Vergleichsprozess keinen Bezug zur Originalquelle ziehen, wodurch das Plagiat unerkannt bleibt.

 

Zum Beispiel:

In Latein: e – a – o

In Kyrillisch: е – а – о

 

Schreiber können durch die “finden und ersetzen” Funktion schnell und einfach alle heimischen Buchstaben mit den fremden Buchstaben ersetzen. Die meisten Plagiatscanner werden diesen Schummelversuch nicht ausfindig machen können.

 

Wie erkennt PlagScan den Trick?

PlagScan Nutzer verwenden meist eine einheitliche Sprache, bzw. Alphabet. Die Software erkennt, wenn auf einmal Schriftzeichen eines fremden Alphabets auftauchen und den normalen Buchstaben abweichen. In dem Fall wird folgende Warnung erscheinen:

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Mit diesem neuen Feature ist PlagScan eine von nur wenigen Plagiatscannern, bei denen Schummler keine Chance haben das System durch das Austauschen von Schriftzeichen zu hintergehen.

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